Behandlung

Behandlung

In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie verstehen wir Beschwerden, Krisen und Konflikte als Hinweis auf tieferliegende, oft unbewusste innere Prozesse, die in unserer Lebensgeschichte verwurzelt sind. Gemeinsam erkunden wir wiederkehrende Muster, innere Konflikte und Gefühle, die bislang wenig Raum oder Ausdruck finden konnten. Dabei suchen wir nach Worten für das eigene Erleben, stellen Zusammenhänge her und entwickeln ein vertieftes Verständnis für die Hintergründe aktueller Belastungen. Veränderung entsteht nicht in erster Linie durch das Einüben neuer Verhaltensweisen, sondern durch das Verstehen der zugrunde liegenden Zusammenhänge. Durch das Erkennen und Verstehen können neue Spielräume und Möglichkeiten im Umgang mit sich selbst und anderen entstehen.

Verfahren

Wir sitzen uns im Gespräch gegenüber, in der Regel einmal pro Woche. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie beruht auf den Grundlagen der Psychoanalyse und ist eines der von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannten Richtlinienverfahren. Das Behandlungsangebot richtet sich an Erwachsene aller Altersgruppen.

Ablauf

Im ersten Gespräch lernen wir uns kennen. Sie schildern Ihr Anliegen, und wir besprechen gemeinsam, ob eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Sie sinnvoll und hilfreich sein kann. In den anschließenden probatorischen Sitzungen gewinnen wir ein genaueres Verständnis Ihrer aktuellen Belastungen, Ihrer Lebenssituation und Ihrer Ziele. Gemeinsam prüfen wir, welche Zusammenhänge bestehen und welcher Behandlungsweg für Sie passend ist. Wenn wir uns für eine gemeinsame Therapie entscheiden, beantrage ich die Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse. Nach der Bewilligung beginnen die regelmäßigen Therapiesitzungen, die in der Regel einmal wöchentlich stattfinden und 50 Minuten dauern. Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Ihrem individuellen Anliegen und wird im Verlauf der Therapie gemeinsam besprochen.

Schwerpunkte

  • Depressionen
  • Ängste
  • Akute psychische Krisensituationen und Reaktionen auf belastende Erfahrungen
  • Wiederkehrende Belastungen und Konflikte in zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Anpassungsprozesse im Umgang mit körperlichen Erkrankungen
  • Fachärztliche psychosomatische Versorgung und diagnostische Einschätzung